Projekt Kunstrasenplatz

 

Der im Jahre 1967 errichtete Ascheplatz auf dem Friesenhagener "Blumenberg" hat über Jahrzehnte hinweg seinen Dienst getan und nun, nach über 40 Jahren seinen Zenit überschritten. Der Platz erweist sich mittlerweile als dringend sanierungsbedürftig. 

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde möchten wir mit der finanziellen Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz und des Landkreises Altenkirchen erreichen, das der baufällige Platz in einen zeitgemäßen Kunstrasenplatz umgebaut wird. Anfang des Jahres 2004 wurde bei der Gemeinde offiziell der Umbau des Sportplatzes in einen Kunstrasenplatz beantragt.

Auch wenn es nach außen kaum auffällt, engagieren wir uns weiterhin für dieses große Vorhaben. Da zur Finanzierung des Bauvorhabens Steuergelder beansprucht werden, ist ein langer Atem vonnöten. Den werden wir aber haben...

Aus steuerlichen Gründen haben wir in Absprache mit der Gemeinde entschieden, das der Verein als Bauherr der Maßnahme eintreten wird. Als gemeinnütziger Verein ist die DJK berechtigt, die Umsatzsteuer rund um das Bauvorhaben zurückerstattet zu bekommen. Somit werden die Unkosten für Verein und Gemeinde gravierend minimiert.

Aus dem geschäftsführenden Vorstand heraus haben wir vorerst einen vierköpfigen Ausschuss (Reinhard Schmidt, Horst Reimann, Josef Schmallenbach, Guido Ebach) gebildet, der sich intensiv mit der Vorplanung und Verwirklichung dieses Projektes beschäftigen wird.

Warum Kunstrasen?

 

 

Baufälligkeit: Unser 1967 erbauter Ascheplatz hat 40 Jahre lang gute und zuverlässige Dienste erwiesen. Nachdem über viele Jahre hinweg lediglich Ausbesserungsmaßnahmen getroffen wurden, sind seine Tage jetzt endgültig gezählt. Die Drainage leitet Regenwasser kaum noch ab, folglich steht oft der gesamte Platz unter Wasser. Dadurch sind stellenweise schon Gräben in die Oberfläche gespült worden welche wiederum schon zu erheblichen Verletzungen geführt haben.

Bespielbarkeit: Auf einem Kunstrasenplatz kann beinahe bei jeder Witterung trainiert und gespielt werden. Das heißt: keine Spielausfälle mehr wegen Wasser und Matsch! Der Wasserablauf ist optimal.

 

 

 

 

Zukunftsfähigkeit: Ein moderner Platz trägt in großem Maße zur Zukunftsfähigkeit des Ortes und somit auch des Vereins bei, die Attraktivität des gesamten Ortes steigt.

kein Staub mehr: Kunstrasenplätze stauben nicht und sind somit nicht Gesundheitsschädlich

 

 

 

 

geringere Verletzungsgefahr: Kunstrasenplätze sind durch eine Elastikschicht gelenkschonender als Tennenplätze. Typische Schürfwunden kommen nicht mehr vor. Verbrennungen die man von Kunstrasenplätzen der älteren Generation kennt, gibt es bei Plätzen der 4. Generation nicht mehr. Der Platz ist absolut eben, durch umknicken verursachte Bänderverletzungen minimieren sich.

weniger Verschleiß: speziell die Mütter der Jugendspieler  kennen die dreckige und sandige Kleidung der Spieler nach Training oder Spiel. Manche Waschmaschine gab wegen "Sand im Getriebe" seinen Geist auf - mit Kunstrasen wird das nicht mehr der Fall sein. Kleidung und Schuhe werden weniger verschlissen.

 

 

 

 

bessere Spielerförderung: Kunstrasenplätze erlauben langfristig eine bessere technische Förderung der Spieler, vor allem im Kinder- und Jugendbereich

Attraktivität: für eigene und auswärtige Spieler werden Friesenhagen und die DJK interessanter. Der Platzuntergrund IST für Spieler ein entscheidende Kriterium.

 

 

 

 

Finanzierung

Die im Antrag an die ADD ( vom Oktober 2008) erscheinende Gesamt-Bausumme basiert auf dem unverhandelten Angebot der Firma Polytan. In diesem Angebot sind zur Ermittlung eines Richtpreises alle Leistungen so aufgeführt als ob sie komplett durch den Unternehmer durchgeführt würden. Die tatsächlichen Gesamtkosten werden durch Verhandlungen, eigene Ausführung oder Fremdvergaben wahrscheinlich weitaus niedriger ausfallen. 

Das Modell "Verein als Bauherr" führt dazu das die Umsatzsteuer auf große Teile des Bauvorhabens zurückerstattet werden. Im angrenzenden Nordrhein-Westfalen handelt es sich dabei um ein gängiges, im nördlichen Rheinland-Pfalz um eine noch relativ gering verbreitete Variante. In Folge dieses Finanzierungsmodells muss der neue Sportplatz als "Wirtschaftsunternehmen" geführt werden.

Die dadurch erforderlichen Maßnahmen sowie die Zahlen zum Projekt werden wir spätestens dann hier erläutern wenn wir die Zusage über die beantragte Förderung erhalten haben.

 

Das Projekt in der Presse

Bericht der Siegener Zeitung vom 16.05.2011

Bericht in AKTUELL vom 16.05.2011

Bericht im AK-Kurier vom 16.02.2011

Bericht der Siegener Zeitung vom 08.02.2011

Bericht im AK-Kurier vom 19.08.2010

Bericht der Rheinzeitung vom 02.06.2010

Bericht im AK-Kurier vom 17.05.2010

Bericht der Rhein Zeitung vom 11.03.2010

Bericht der Siegener Zeitung vom 05.03.2010

Bericht im AK-Kurier vom 04.09.2009

Bericht der Siegener Zeitung vom 14.08.2009